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Rafael Stolarski
(Gitarre, Bass) versuchte als
Sechsjähriger die
Karriere eines klassischen
Pianisten einzuschlagen, die jedoch aufgrund
von Instrumentenmangel und
harter Ostblockmethoden scheiterte.
Jahre
später bekam er endlich wieder ein Instrument zu fassen:
eine Wandergitarre aus russischer Herstellung. Sein
Vater kaufte
sie für ihn in der Mongolei und brachte das
Prachtstück mit der Transsibirischen Bahn in sein damals noch
polnisches Zuhause mit.
Eine Krawatte
diente als Gurt und die ersten Akkorde lernte
er von
seinem Vater. Als dessen Repertoire erschöpft
war, versuchte
er sich von Freunden möglichst viel
abzugucken.
Dann kam
der Heimatwechsel und er musste ein ganzes Jahr
auf das
Gitarrespielen verzichten. Mit seiner nächsten
Gitarre
begann er
immer mehr Zeit zu verbringen. Er
nahm bald klassischen Gitarren-
unterricht, spielte in der Schulband,
hörte und machte Rockmusik. Mit
der Zeit entdeckte er seine Liebe zum
Jazz, der ihm immer wie ein
großes Rätsel vorkam und dessen Energie ihn verzauberte. Es
dauerte
nicht lange und er nahm Jazzunterricht
und beschloss schließlich,
Musiker zu werden und das Instrument Gitarre
zu studieren.
2004
schloss er sein Studium in Jazz- und Popmusik an der "Hogeschool
Voor De Kunsten"
in Arnheim (Niederlande) mit einem Diplom ab. |